Dr Vadder wird’s scho richda

Ein Lustspiel in drei Akten von Walter G. Pfaus – November 2013

Anlässlich der 500-Jahr-Feier soll in Mundelsheim ein Theaterstück aufgeführt werden, das ein richtiger Graf, der noch in der Gemeinde ansässig ist, nach seinen Unterlagen geschrieben hat. Allerdings hat er dabei allzu oft Friedrich Schiller zu Hilfe gerufen. Das passt Konrad Kurle, der die Hauptrolle spielen soll, gar nicht.

Er kommt einfach mit den Texten nicht zu recht. Doch der Bürgermeister, ein Verehrer des Grafen, erwartet von Konrad, dass das Stück so gespielt wird, wie es der Graf geschrieben hat. Und der Graf erwartet das sowieso. Als Konrad sich weigert, zieht der Graf sein Stück zurück. Mit vereinten Kräften, allen voran der Bürgermeister, gelingt es, den Grafen wieder umzustimmen. Es wird geprobt. Aber da gefallen Konrads Frau Gerlinde, die leidenschaftlichen Küsse ihres Mannes mit Renate nicht, und sie verlangt, dass das Stück geändert wird. Wieder zieht der Graf sein Stück zurück, und der Bürgermeister muss erneut vermitteln. Um das Stück des Grafen durchzusetzen, schreckt er auch nicht vor Drohungen zurück.

Doch da ist Josef, Konrads Vater. Er hat alles fest im Griff. Er sorgt nicht nur dafür, dass das Stück ein Erfolg wird. Er vermittelt auch noch zwischen seinem Sohn und seiner Schwiegertochter und wartet am Schluss noch mit einer Überraschung auf.

Darsteller
Uwe Engelhardt Konrad Kurle (Unternehmer)
Helga Merkler Gerlinde Kurle (seine Frau)
Elena Wörner Lisa Kurle (deren Tochter)
Bodo Kizler Josef Kurle (Konrads Vater)
Joul (Manfred Michel) Erich Mittermann (Bürgermeister)
Sandra Hamann Inge Heitele (Konrads Sekretärin)
Erika Willrett Renate Pilz
Werner Hamann Oskar Mühe
Jürgen Wörner Graf Kitzlinghausen
   
Hinter den Kulissen
Roland Schaaf, Joul Regie
Roland Schaaf, Rita Schaaf Einsager
Kerstin Link Maske
Kurt Link mit Helfern Licht und Ton
Helmut Schaaf, Stefan Merkler Bühnenaufbau

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